Oracle NoSQL Database

Die Oracle NoSQL Database ist in zwei Editionen verfügbar:
– als eine open Source Community Edition (CE) und
– als Basic Edition (BE). Diese ist kostenfrei verfügbar für alle Kunden, die die Oracle DB Enterprise Edition lizenziert und unter Support und freie Lizenzen davon haben.

Das heißt, dass die BE nicht zusätzlich zum Featureumfang der DB EE gehört, sondern der Kunde pro Server wählen kann, ob er mit seiner DB EE Lizenz die BE einsetzen möchte oder die „echte“ EE.

 

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Oracle DB 12.2 On-Prem und Verlängerung Extended Support ohne Zusatzkosten

Die Oracle DB 12.2 für Exadata wird ab 15.02. und für Linux und SPARC ab 15.03. verfügbar sein. Weitere Plattformen (Windows 64 Bit, HP UX ITanium, IBM AIX on Power Systems, IBM Linux on System z) sind für das zweite Quartal 2017 angekündigt.

Der Extended-Support ohne Zusatzkosten für die DB 11.2 wird bis Ende 2018 verlängert.
Für die DB 12.1 gibt es Extended Support ohne Zusatzkkosten bis zum 31.07.2019

Quelle: MyOracleSupport Doc ID 742060.1

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„Umwandeln“ von On-Premise Lizenzen in Oracle Cloud-Subscriptions

Seit Anfang August 2016 bietet Oracle eine Möglichkeit, nicht-genutzte On-Premise-Lizenzen in Oracle Cloud Subscriptions umzuwandeln.

Eigentlich ist es keine Umwandlung von Lizenzen, sondern von Supportgebühren.
Der Kunde entscheidet sich, welche Produkte und Mengen er aus seinem Supportvertrag in sog. „Shelving licenses“ wandeln will. Der dafür gezahlte Supportbetrag der nicht mehr benötigten OnPremise-Lizenzen kann dann für beliebige Cloud-Subscriptions verwendet werden, wobei der Kunde jedoch den gleichen Betrag nochmal zukaufen muss.
Lizenzen werden ohne Repricing des verbleibenden Supports aus dem Supportvertrag genommen und „geparkt“.
Das Ganze geht nur bei unmetered Cloud Subscriptions PaaS für drei Jahre. Eine Anrechnung für IaaS ist nicht möglich). Für den Supportbetrag können beliebige PaaS Cloud-Subscriptions gebucht werden, der Kunden braucht nicht DB OnPremise durch DB Cloud zu ersetzen, sondern könnte auch Java Cloud für den Betrag nutzen.
Wenn der Kunde am Ende des Dreijahresvertrages kein Cloud mehr nutzen möchte, werden die Shelved Licenses wieder zurückgewandelt und er kann sie On-Premise weiternutzen.

Beispiel (fiktive Zahlen, dienen nur der Anschauung):
Kunde zahlt für 20 Proz. WebLogic Suite 200 TEU Support pro Jahr.
10 Proz braucht er nicht mehr, dafür möchte er DB EE in der Cloud nutzen.
Also wandelt er 10 Proz WebLogicSuite in Shelving Lizenzen und zahlt zusätzliche 100 TEU beim Abschluss des unmetered DB EE Cloud Service über insgesamt 200 TEU.
In Jahr 2 und Jahr 3 zahlt er jeweils 200 TEU (100 TEU für den geshelvten/umgewandelten WLS Support und 100 TEU direkt für Cloud).
Danach kann er die 10 Proz WebLogicSuite zurückwandeln und hat wieder 20 Proz WebLogicSuite, oder er macht mit dem Shelving weiter. Ob sich dass dann weiter jährlich verlängern lässt, oder dann wieder ein neuer Dreijahresvertrag abgeschlossen werden muss, ist aktuell noch unklar.

Fazit:
Man kann „On-Premise-Support-Euros“ in „Cloud-Euros“ umwandeln, muss aber für jeden umgewandelten Support-Euro einen „echten“ Cloud-Euro dazutun.
Der Vorteil für den Kunden liegt darin, nicht benötigten Support in etwas ‚sinnvolleres‘ (bspw. DB aus der Cloud) wandeln zu können, sofern er bereit ist, in gleichem Maße dazu zu zahlen, wobei er die geshelvten Lizenzen nicht verliert und nach den drei Jahren zurück wechseln kann.

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Letzte Änderungen der Oracle Processor Core Factor Table

Hier die letzten Änderungen der Processor Core Factor Table:

02.05.2016: Intel Xeon E5-26XXv4 und E3-12xxv5 mit Faktor 0,5 hinzugefügt
05.07.2016: SPARC S7 mit Faktor 0,5 hinzugefügt
01.08.2016: Intel Xeon E7-48XXv4, E7-88XXv4, E5-46XXv4 und E5-16XXv4 mit Faktor 0,5 hinzugefügt.

Und ohne Datumsangabe ist die Info hinzugefügt worden, wie die Prozessorbewertung in der Oracle Public Cloud erfolgt:
2 OCPUs = 1 Prozessorlizenz.
Bei NUP Lizenzierung braucht man 25 NUP für 1 OCPU.

Schade, dass diese Info nicht im „Licensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment“ Dokument enthalten ist.

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Oracle Datenbank 12c Release 2: Cloud first

Lt Meldung der DOAG hat Oracle bestätigt, dass das kommende Release 2 der Oracle Datenbank 12c, das für die zweite Jahreshälfte 2016 erwartet wird, zuerst in der Oracle Cloud verfügbar sein wird. Die bei Kunden installierbare On-Premise Version soll einige Monate später kommen. Dies sagte Penny Avril, Sr Vice President of Product Management bei Oracle, auf der Jahreskonferenz der österreichischen Oracle User Group (AOUG) in Wien.

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Neues zur Oracle Database Appliance (ODA)

Es gibt gute Neuigkeiten zur Oracle Database Appliance (ODA):  zwei kleine ODAs erblicken das Licht der Oracle-Welt.

Und das kann man wörtlich nehmen, denn aus „der ODA“ hat Oracle nun eine Produktfamilie gemacht: ODA X6-2S, ODA X6-2M und – nein, nicht L oder XL sondern ODA X5-2 HA (entspricht der bisherigen ODA X5-2).

Einen großen Wunsch der Kunden hat Oracle nun auch erfüllt: zumindest auf den beiden kleinen ODAs (X6-2S und X6-2M) darf auch die Oracle Database Standard Edition 2 betrieben werden.

Weitere Infos dazu folgen in Kürze.

 

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Forms 12c und Repository DB

Forms benötigt mit der neuen Version 12c nun auch eine Datenbank als Repository. Hier lauert nun eine Lizenzierungsfalle:
Hat der Kunde den IAS EE oder die WebLogic Suite lizenziert, so ist eine restricted Use Lizenz für die DB als Repository für die Middleware, also auch für Forms/Reports enthalten.
Hat der Kunde „nur“ eine „Forms and Reports“ Lizenz, so ist darin KEINE restricted Use Lizenz für die DB als Repository enthalten. Der Kunde muss die Repository-DB also auf einen bereits für Oracle lizenzierten Server legen oder einen zusätzlichen Server lizenzieren.

Siehe auch: http://oracleformsinfo.com/2016/02/19/repository-database-license-cost-explained/

 

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