Oracle Database 12c ist da. Was bedeutet das für die Lizenzierung ?

Am 25.06.2013 wurde das neue Major Release der Oracle Datenbank vorgestellt: 12c (c wie Cloud, das war ja schon lange bekannt)

Was bedeutet das nun für die Lizenzierung ?
Eine komplett neue Metrik, die Cloud-Ideen und -Architekturen optimal unterstützt, indem nach Verbrauch von Ressourcen – on demand – oder verarbeiteten Transaktionen oder Datenvolumen oder … abgerechnet wird ?

Leider nein.

Zeitgleich zur DB 12c, also am 25.06.2013 kam auch eine neue Tech-Preisliste heraus.

Darin findet man weiterhin die bekannten Metriken „Named User Plus“ und „Prozessor“, aber eben keine neue Metrik. Bei den Optionen der Datenbank Enterprise Edition gibt es nun die Option Multitenant, die die Features der pluggable Database enthält.

Hat sich Oracle denn nun gar nicht in Richtung Cloud bewegt ?

Doch. Ein bisschen schon: Oracle und Microsoft (sic!) haben eine Kooperation in Sachen Cloud Computing angekündigt. Oracle-Kunden können ihre Software nun auf der Microsoft Windoes Azure Platform betreiben. Und das nicht nur technisch, sondern Oraclehat hierzu auch seine Lizenzbedingungen angepasst, in dem nämlich die Microsoft Windows Azure Plattform in das Dokument „Licensing Oracle Software in Cloud Computing Environments„, das bisher nur die Amazon Elastic Compute Cloud (E2C) und Amazon Simple Storage Service (S3) beinhaltete, aufgenommen wurde. Und darin steht, dass bei diesen Cloud-Architekturen die virtuell zugewiesenen Cores als physikalische Cores gelten, und auch nur diese lizenziert zu werden brauchen. Dort sind auch die Regeln für die Produkte mit „Standard Edition One“ und „Standard Edition“ im  Namen für diese Cloud-Architekturen genannt: hier gelten jeweils 4 zugewiesene Cores als 1 Socket bzw. zu lizenzierender Prozessor.

Im Bereich der private Clouds, die Firmen üblicherweise mittels Virtualisierungslösungen erstellen, gab es aber keine Änderungen. Virtualisierungsplattformen wie bspw. VMWare, HyperV oder Xen sind weiterhin als Softpartitioning klassifiziert, so dass weiterhin der gesamte Cluster bzgl. Oracle lizenziert werden muss.

Advertisements

Über mpaege

Oracle Lizenzierung, Lizenzfragen, Business Practices, Licensing, OPITZ CONSULTING, DOAG Deutsche Oracle Anwendergruppe
Dieser Beitrag wurde unter DOAG Deutsche Oracle Anwendergruppe, OPITZ CONSULTING, Oracle-Lizenzierung, Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s