Ab 01.04.2011: Kein OLSA mehr notwendig für Hardwarekauf

Nach der Übernahme von Sun hatte Oracle die Verpflichtung, das Oracle License and Service Agreement (OLSA) bei jedem Kauf abzuschliessen, auch für alle Hardwarekäufe eingeführt.

Diese Verpflichtung wird nun ab 01.04.2011 für reine Hardwaregeschäfte sowie für Service-Verträge nach den Hardware-Support-Richtlinien abgeschafft.

Solange keine neuen Vertragsbedingungen ausgehandelt werden, beschränkt sich Oracle  auf eine vertragliche Vereinbarung zwischen Partner und Oracle – auch wenn der Partner Angebote zu Nicht-Standard-Rabatten erhält. Oracle stellt seinen Partnern die sogenannten “Manufacturer’s Statement of Terms” für den Endkunden zur Verfügung. Eine Erklärung, die aber weder unterzeichnet noch an Oracle zurückgesendet werden muss.

In folgenden Fällen ist eine Vereinbarung zwischen Oracle und dem Endkunden (OLSA) nach wie vor notwendig:

1.    Lizenzierte Software (außer Betriebssystem und integrierte Software bei Hardware-Lizenzen)

2.    Advanced Customer Services (ACS)

3.    Neu verhandelte Vertragsbedingungen.

Der OLSA ist für Software Projekte weiterhin erforderlich, teilweise als One-Klick^-Ordering-Program mit vereinfachter Abwicklung.

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