OPITZ CONSULTING: Lizenzroadshow 2018 (Cloud und OnPrem)

Im Februar und März 2018 findet wieder die Lizenzroadshow von OPITZ CONSULTING an sechs Orten/Terminen statt. Wir werden die OnPrem- und Cloud-Lizenzierung vor allem bzgl. Oracle detailliert vorstellen und aufzeigen, wann sich OnPrem, Cloud und/oder Hybride Modelle rechnen.

Detaillierte Informationen gibt es hier!

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BI Publisher als restricted License nun auch in der „Forms and Reports“-Lizenz enthalten

Da haben die Nachfragen von Partnern und Usergruppen wohl was genützt: Nachdem Oracle im letzten Jahr bereits den BI Publisher als restricted License dem IAS EE beigefügt hatte, erhält nun konsequenterweise nun auch „Forms and Reports“ die restricted License des BI Publishers:

A license to OFR includes a restricted-use license to Oracle Business Intelligence Publisher. Use of Oracle Business Intelligence Publisher is restricted to use for production deployment purposes only. For use of Oracle Business Intelligence Publisher with application development and testing, a full use Oracle Business Intelligence Publisher, Oracle Business Intelligence EE, or Internet Developer Suite license is required.
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Oracle Cloud: Universal Credits lösen metered und unmeterd Modelle ab

Nun ist es offiziell: die Ende September 2017 vorgestellten Universal Credits lösen die bisherigen Abrechenmodelle „metered“ und „unmetered“ ab. Diese sind ab 01.12.2017 nicht mehr bestellbar, allerdings werden bestehende Angebote bei Bedarf noch bis 31.12.2017 abgewickelt.

 

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Weitere Infos zu BYOL2PaaS

Im Septembver hatte ich erstmals über das neue Programm „Bring your own License 2 PaaS“ (BYOL2PaaS) berichtet. Hiermit wird der Investitionsschutz für vorhandene On-Prem-Lizenzen beim Wechsel in die Cloud gewährleistet.

Inzwischen gibt es erste Informationen, wie Oracle dis handhaben will:

Wenn ein Kunde nun Cloud-PaaS-Services (z.B. DB Enterprise Edition Service) bestellt, muss er angeben, ob er die Services mit Lizenz bestellen möchte oder ob er bereits über die entsprechende On-Prem-Lizenz verfügt. Gibt der Kunde an, dass er hierfür entsprechede On-Prem-Lizenzen verwenden möchte, dann wird ihm bei Buchung des PaaS-Service nur der IaaS-Anteil berechnet. Eine echte Zuordnung der Lizenzen durch Angabe von CSI-Nummern o.ä. muss nicht erfolgen. Oracle vertraut hier dem Kunden genau so wie beim Einsatz im On-Prem-Umfeld.

Bzgl. der in den Cloud-Packages enthaltenen Optionen und Managment-Packs gilt hier ebenfalls das Gleiche wie im On-Prem-Umfeld: Nur bei Nutzung von Optionen und Management-Packs in der Cloud-Umgebung, müssen hier dann auch die entsprechenden On-Prem-Lizenzen vorhanden sein.

Beispiel hierfür:
Wenn man für seine DB-Instanz die Partitioning Option benötigt, muss man als Database Service (PaaS) bei Oracle Cloud das High Performance Package buchen. Dieses enthält neben der Database Enterprise Edition und den in der Cloud dazugehörenden DataMasking and Subsetting-, Diagnostics- und  Tuning-Pack und Real Application Testing auch die folgenden Optionen und Managment Packs: Multitenant, Partitioning, Advanced Compression, Advanced Security, Label Security, Database Vault, OLAP, Advanced Analytics, Spatial & Graph, Database Lifecycle Management Pack and Cloud Management Pack for Oracle Database.
Nutzt der Kunde also nur die Partitioning Option, so benötigt er bei BYOL2PaaS die folgenden On-Prem-Lizenzen: DB Enterprise Edition und Partitioning Option.

Für die Ermittlung der notwendigen Lizenzzahlen gelten hier die selben Regeln wie beim Einsatz auf Oracle IaaS: zwei OCPU = ein Prozessor. Bei Produkten mit „Standard Edition“ im Namen (bis auf WebCenter Enterprise Capture Standard Edition, Java SE Support, Java SE Advanced und Java SE Suite) gilt: vier OCPU = ein Prozessor.

Die Minimum-Lizenzierung bei NUP-Lizenzen muss eingehalten werden: 25 NUP pro Prozessor bedeutet hier 25 NUP pro zwei OCPU, und zehn NUP pro Prozessor bedeutet zehn NUP pro zwei OCPU.

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Oracle Cloud: „Universal Credits“ und „BYOL to PaaS“

Nachdem das Shelving abgeschafft wurde, gab es für kurze Zeit keinen Investitionsschutz für Oracle-Kunden, die ihre On-Prem Oracle-Datenbanken in die Cloud verlagern wollten. Man hatte also nicht-genutzte Lizenzen, musste aber PaaS Subscriptions neu kaufen. Und diese wiederum waren recht unflexibel aufgeteilt. Man musste vorher schon recht gut wissen, was und wieviel man brauchen wird.

Das hat Oracle nun deutlich und aus meiner Sicht sehr kundenfreundlich geändert und führt nun die „Universal Credits“ und das Programm „Bring your own license to PaaS“ ein:

Universal Credits:

Anstatt wie bisher die Services als Buckets (DB Services, Java Services, …) bei metered Subscriptions oder fest definiert (DB SE oder DB EE oder…) als non-metered Subscription zu ordern, kauft der Oracle Kunde zukünftig Universal Credits (auch SKU (Stock Keeping Units) genannt) und kann damit beliebige IaaS und PaaS Services nutzen, wofür dann die Universal Credits entsprechend des Verbrauchs angerechnet werden. Der Kunde ist also in seiner Nutzung komplett flexibel. Hiermit wurde eine Forderung umgesetzt, die Oracle-Partner und auch die DOAG schon lange an Oracle formuliert hatten.

Drei Abrechenmodelle sieht Oracle hierfür vor:

  • Pay as you go (PAYG): Abrechnung nach Verbrauch. Flexibelstes Abrechenmodell. Echtes Pay-as-you-use. Aber teurer als die monatlichen oder jährlichen Universal Credits.
  • Monatliche Universal Credits: Monatliches Cloud-Budget. Am Monatsende nicht-verbrauchtes Budget verfällt. Minimum-Dauer ist ein Jahr, mininale monatliche Credit-Summe (Budget) ist $ 1.000, also $ 12.000 pro Jahr. Man muss also jeden Monat 1/12 der Jahresssumme verbrauchen. Nutzbar also für recht gleichmäßige Verbräuche. Vom Preis her 30% niedriger als PAYG.
  • Jährliche Universal Credits: man hat 1 Jahr Zeit, das gekaufte Budget zu verbrauchen. Das am Ende der 12 monatigen Laufzeit nicht-verbrauchte Budget verfällt. Nutzbar also vor allem auch für saisonbedingt unterschiedliche Nutzungsintensität. Vom Preis her 10% niedriger als PAYG. Mininale jähriche Credit-Summe ist $ 12.000.

 

 

Bring your own License (BYOL):

Mit dem Programm „Bring your own License to PaaS“ stellt Oracle sicher, dass Investitionen, die für den Kauf von On-Prem-Lizenzen getätigt wurden, bei Nutzung der Oracle Cloud PaaS Services verwendet werden können. Die Idee dabei ist, dass Kunden nicht genutzte unter Support stehende On-Prem-Lizenzen in Oracle PaaS verwenden können und bei Oracle PaaS nur den IaaS-Anteil (also quasi nur die Compute Services zahlen). Dies soll – und ich denke auch: wird – den Umstieg in die Cloud deutlich vereinfachen. Zumal lt. Oracle die Gesamtkosten dann geringer sein werden als beim Umstieg per BYOL in die Clouds der Wettbewerber. Weitere Details, z.B. wie das bei ULA-Kunden gehandhabt wird oder das genau Produkt-/Service-Mapping, wird die Zukunft bringen.

 

 

 

 

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Shelving gibt’s nicht mehr

Vor etwa einem Jahr hatte ich von der Möglichkeit berichtet,  den Supportbetrag nicht genutzter On-Prem-Lizenzen beim Buchen von Oracle PaaS anrechnen zu lassen (Shelving).

Diese Möglichkeit hat Oracle mit Beginn des neuen Geschäftsjahres gestrichen.

Ob es eine andere Mögliuchkeit gibt, die Investitionen in On-Prem-Lizenzen beim Übergang in die Cloud (PaaS) zu sichern, habe ich bei Oracle angefragt und warte auf Antwort.

 

 

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BI Publisher (restricted) jetzt in IAS EE enthalten

In der Oracle Fusion Middleware Licensing Information wurde für die Releases 12.1.2 und höher folgender Satz hinzugefügt:

„A license to iAS-EE includes a restricted-use license to Oracle Business Intelligence Publisher. Use of Oracle Business Intelligence Publisher is restricted to use for production deployment purposes only. For use of Oracle Business Intelligence Publisher with application development and testing, a full use OracleBusiness Intelligence Publisher, Oracle Business Intelligence EE, or Internet Developer Suite license is required.“

Quelle: http://docs.oracle.com/cd/E55108_01/doc.62016/e56762.pdf PDF Seite 40, Kapitel 2.3.3.2 Enterprise Edition

Nach der Abkündigung von Oracle Reports (Details dazu hier) haben Kunden, die den IAS EE lizenziert haben, nun die Möglichkeit, stattdessen in den produktiven Umgebungen den Oracle BI Publisher ohne zusätzliche Lizenzen nutzen zu können. Für Entwicklung und Test der BI Publisher Reports benötigt man Lizenz(en) der Oracle Internet Developer Suite, was bei Kunden, die bislang Oracle Reports einsetzen, ohnehin gegeben sein dürfte, oder Lizenz(en) des BI Publishers.

Leider gilt diese Möglikchkeit, den BI Publisher  ohne Zusatzlizenzen nutzen zu können, aktuell nicht für Kunden von „Forms and Reports“.

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